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[Seminarreihe] Internationale Verpflichtungen zum Zugang und zum Vorteilsausgleich: Was Sammlungen und Forschende wissen müssen

Habt ihr schon vom Nagoya-Protokoll gehört, wisst aber nicht, wo ihr damit anfangen sollt? Sobald ihr biologisches Material aus dem Ausland verwendet, habt ihr möglicherweise bestimmte rechtliche Verpflichtungen. Diese Veranstaltung gibt euch einen Überblick über das Nagoya-Protokoll und den internationalen Rahmen für den Zugang und den Vorteilsausgleich (ABS).
Die Vorteile der Nutzung genetischer Ressourcen müssen gerecht und gleichberechtigt aufgeteilt werden. Das Nagoya-Protokoll stellt sicher, dass die Vorteile, die aus natürlichen Ressourcen entstehen, an Länder mit großer biologischer Vielfalt zurückfließen. Forschende, die genetische Ressourcen in der Europäischen Union nutzen, unterliegen möglicherweise Verpflichtungen gemäß den ABS-Regeln, dem Nagoya-Protokoll und dem EU-Recht – selbst wenn es sich um Grundlagenforschung oder nichtkommerzielle Forschung handelt. Das Verständnis dieser Anforderungen ist unerlässlich, kann jedoch eine Herausforderung darstellen. Wir helfen dabei gern!
In diesem Webinar gibt das deutsche Nagoya-Protokoll-HuB-Projekt in einem interaktiven Format einen Überblick darüber, was Forschende und Sammlungen tun müssen, wie die Konformitätsprüfungen ablaufen und wie man sich darauf vorbereiten kann. Darüber hinaus berichten das Museum Koenig Bonn und das Senckenberg Museum über ihre praktischen Erfahrungen mit ABS.
Referent*innen: Melania Muñoz García (Leibniz Institute DSMZ), Monique Hölting (Museum Koenig Bonn), Dr. Martin Wiemers (Senckenberg Society for Nature Research)
Sprache: Englisch
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